Kaum eine Stockwerkeigentümerversammlung, an der nicht über Ladestationen in Einstellhallen, den Ersatz von Gas- und Ölheizungen oder die Installation einer Photovoltaikanlage diskutiert wird. Spätestens seit dem Ukraine-Krieg ist das Thema erneuerbare Energien präsenter denn je: steigende Energiepreise, Abhängigkeit vom Ausland und explodierende Stromkosten haben Eigentümerinnen und Mieter zum Umdenken bewegt. Immer häufiger produzieren Überbauungen einen Teil ihres Stroms selbst und nutzen ihn über einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV).
Während neue Überbauungen meist klar strukturierte Lösungen schaffen, ist die Umsetzung im Bestandsbau und besonders im Stockwerkeigentum weitaus komplexer.
Schmid gibt Ihnen einen Überblick über rechtliche, organisatorische und kommunikative Herausforderungen.
Ein ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch) ist ein vertraglicher Zusammenschluss mehrerer Parteien und Grundstücke, die in Photovoltaikanlagen investieren und den Solarstrom gemeinsam nutzen. Besonders Areal-Zusammenschlüsse sind Einzelhauslösungen überlegen, da auch Einstellhallen oder Umgebungen integriert werden können. So profitieren alle Beteiligten von günstigerem Solarstrom und gemeinsamer Wertschöpfung.
Im Stockwerkeigentum fehlen oft die Grundlagen für eine rechtlich saubere Lösung. Mehrere Eigentümerinnen und Eigentümer investieren gemeinsam, oft mehrere hunderttausend Franken. Doch Fragen stellen sich sofort:
Was kompliziert klingt, ist auch kompliziert. Genau deshalb lohnt es sich, auf eine professionelle Begleitung zu setzen: Ein funktionierendes Konstrukt spart Kosten, Konflikt und Verzögerungen.
Ob ein Areal-Zusammenschluss im Bestand überhaupt möglich ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Frühzeitig braucht es klare Fakten zu Investitionssumme, Stromerträgen und Rendite, damit Eigentümergemeinschaften eine fundierte Entscheidung treffen können.
Eine Machbarkeitsstudie schafft hier Transparenz. Damit die ZEV-Gründung rechtlich einwandfrei abgestützt ist, sind im Stockwerkeigentum fast ein Dutzend Beschlussfassungen notwendig. Bereits die Machbarkeitsstudie benötigt die Zustimmung der betroffenen Eigentümergemeinschaft. Danach folgen weitere Versammlungen, bis der Beitritt zum ZEV rechtskräftig beschlossen ist. Erst dann wird aus der Idee ein Bauprojekt.
Schmid begleitet Immobilienverwaltungen, Bauherren und Planer durch diesen gesamten Prozess – von der ersten Idee bis zum laufenden Betrieb.
Ein ZEV lohnt sich, weil er sowohl für Investoren als auch für Bewohnende spürbare wirtschaftliche und ökologische Vorteile mit sich bringt.
Schmid Immobilien hat in Neuüberbauungen und Bestandsbauten bereits erfolgreich ZEVs in Arealen umgesetzt. Dadurch kennt Schmid sowohl die Erfolgsfaktoren als auch die möglichen Hindernisse. Gerne bringen wir diesen Erfahrungsschatz auch in Ihr ZEV-Projekt ein.
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